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6 Kommentare

  1. Dino

    Hallo

    Na dann bin ich mal so frei und eröffne die Katzengeschichten 🙂

    Es geht um eine meiner Katzen, welche leider schon länger verstorben ist. „Minou“- er wird immer in meiner Erinnerung bleiben. Mit seinen knapp 9 kg war er ein Monster einer Norwegischen Waldkatze. Gezeichnet wie aus dem Bilderbuch.

    „Minou“ hatte Eigenschaften, welche ich nie mehr bei einer Katze erlebt habe. Er trank ausschliesslich aus dem Wasserhahn. Nicht aber etwa mit herausrieselndem Wasser, nein, es musste möglichst stark aufgedreht werden und er biss förmlich in den Strahl. Auf den Tisch kamen nur Frischfleisch, alles andere verschmähte Monsieur.

    Was ich aber nie vergesse, sind die Bilder, wenn jemand zu Besuch kam und er sehr langsam, exakt wie ein Löwe, die Besucher anschlich und in Angriffsposition ging. Leider wurde er, bevor ich ihn übernahm, in seinen jungen Jahren gequält. Gewisse Ticks bekam ich nicht weg, was ihn aber eben auch ausmachte. Er war ein charaktervoller und auch verschmuster Kater, doch eben, Besucher waren nicht sein Ding. Oft musste ich ihn wegsperren wie einen Kampfhund.

    Er zeigte kaum Reaktion, wenn sich die Besucher nicht fürchteten. Wenn aber, dann zelebrierte er seine Angriffe und machte hie und da auch Ernst. So hingen knappe 9 kg Norwegische Waldkatze an den verschiedensten Waden. Ich möchte gar nicht erwähnen, wie gross seine Pranken genau waren….

    Wenn ich in die Ferien fuhr, bat ich jeweils meinen Vater oder meinen Bruder den Minou zu füttern. Sie taten das. Nicht aber ohne vorher und bereits vor meiner Wohnung die Fischerstiefel anzuschnallen. Ein anderes Mal schlief mein Bruder bei mir. Morgens hörte ich ihn um Hilfe rufen. Ich ging ins Wohnzimmer, wo mein Bruder auf der Gäste-Luftmatratze lag und Minou ca. 10 cm neben seinem Kopf. Er machte nichts, er schaute meinem Bruder nur tief in die Augen und dieser getraute sich kaum mehr, eine Bewegung zu machen, *lol*! Ja, das war Minou, ein guter Freund und Beschützer 😉

  2. Ja, Katzen haben schon ihren eigenen Kopf. Und damit können sie durchaus Leute ängstigen. Man weiss ja nie so genau, was diese Mini-Tiger im Schilde führen. Und gut bewaffnet sind sie ja auch.
    Manchmal ziehen sie aber trotz alldem den Kürzeren. Das erging meiner Katze kürzlich so:

    Vor zwei Tagen hätte ich die Zoologen aus dem Häuschen bringen können. Vorausgesetzt, ich hätte meine Kamera zur Hand gehabt. Dann hätte ich belegen können, dass Rehe keine sanfte und harmlose Tiere und schon gar keine reinen Pflanzenfresser sind. Sie sind weder scheu noch Inbegriff des Veganertums.

    Frühmorgens hatte mein Kater «Johnny», ein grauer Maine Coone mit weisser Brust, den Drang verspürt, sich vor dem Haus umzusehen. Kaum war er draussen, entdeckte ich am hinteren Ende unseres recht grossen Gartens zwei Rehe beim Grasen. Offenbar handelte es sich um ein Reh-Mami und sein Junges.

    Mein Kater interessierte sich für die Eindringlinge, die ungeniert durch sein Revier zogen. Johnny näherte sich den Paarhufern vorsichtig. Doch da zeigte sich, dass Rehe Fleischfresser sind. Reh-Mami hob angriffslustig den Kopf und setzte zum Sprint auf meinen bedauernswerten Kater an. Der floh am Haus vorbei in Richtung Heuschober, verfolgt vom blutrünstigen Reh.

    Keine Übertreibung: Das wilde Wild wetzte dem Kater hinterher und rannte keine drei Meter vor dem Fenster vorbei, von dem aus ich die Jagdszene verblüfft beobachtete. Erst im Heuschober war der Kater in Sicherheit. Das Reh schreckte vor dem Eindringen in das Gebäude zurück, besann sich auf seinen ihm nachgesagten scheuen Charakter und trabte zum Jungen zurück. Nicht ohne Stolz, den zum gefährlichen Tiger hochstilisierten Kater siegreich verjagt zu haben. Johnny liess sich erst Stunden später wieder im Garten blicken. Bis dahin hatten sich die gefrässigen Rehe aus dem Staub gemacht. Ich frage mich, ob sie kein Gras gefressen, sondern Schnecken gejagt hatten.

    Und ich ärgere mich, dass ich meine Kamera nicht schussbereit bei mir hatte. Schliesslich wären auch die scheinheilig grasenden Rehe schon ein Foto wert gewesen. Dass sie dann auch noch meine Katze attackierten, war ein Glücksfall. Nicht für Johnny, aber für die Kamera, sofern ich sie denn dabei gehabt hätte…

  3. Monika Sippel

    “ Rätsel“ Nele

    Unsere Katze Nele ist entgegen ihrer Gewohnheiten nicht nach Hause gekommen,nach einer einwöchigen Suche nahmen wir an einem Wochenende Kontakt zu Frau Reinhart auf . Wir erhielten sofort Antwort und Frau Reinhart versuchte Kontakt zu Nele aufzunehmen ,welcher sich recht schwierig erwies, da Nele eine sehr zurückhaltende Katze ist.Es gelang dann auch und wir fanden Orte die Nele zeigte die genau auf die Beschreibungen von Fr.Reinhart trafen, leider war es nicht möglich sie zu finden, trotz allem fühlte ich mich sehr gut aufgehoben und verstanden von ihr. Ich hatte das Gefühl einer Seelenverwandschaft. Leider geben nicht alle Tiere alles preis das muss man akzeptieren auch wenn es schwer fällt.
    Ich würde immer wieder bei Problemen mit Frau Reinhart Kontakt aufnehmen und kann sie nur weiter empfehlen.

    Ganz Liebe Grüße
    Monika S. Hannover – Deutschland

    –> Nachtrag: NELE IST WIEDER GLÜCKLICH UND GESUND ZU HAUSE!

  4. Ausgerissener Kater

    Die sehr einfühlsame und kompetente Arbeit von Frau Reinhard hat mir persönlich sehr geholfen auch wenn mein Kater nach einem Umzug lieber die absolute Freiheit geniesst. Die Hoffnung, dass er wieder heim findet ist noch nicht gestorben und Frau Reinhard kann ich jedem empfehlen, der Hilfe braucht.

    Herzliche Grüsse
    Therese Müller

  5. Barbara

    Fröilein Mia auf Erkundungstour

    Die Eingewöhnung von Fröilein Mia und Pirat Sina war über ein halbes Jahr, als Fröilein Mia das erste Mal Rasen spürte. Zwei Wochen ging das super mit „ine und use“. Sie wusste genau, wo sie hingehört. Doch eines schönen Sonntagabends kam Fröilein Mia nicht mehr nachhause. Ich schlief auf dem Sofa, eingedeckt mit warmen Decken mit offener Terassentür. Ja von Schlaf war wohl nicht gross die Rede, aber ich versuchte es zumindest.
    Da frage ich mal Sandra Reinhart. Mit einem guten Tip, den ich befolgte, fand Fröilein Mia nach 3 Tagen Sofa und Erkundungstour den nachHause Weg. Mittwoch Morgen punkt 05.45 Uhr kurz vor Fressenszeit stand sie am Schlafzimmerfenster und miaute. Nicht an der Terrassentür wie abgemacht. Seit da kommt Fröilein Mia immer brav nachhause.
    Danke liebe Sandra für deine steten guten Ratschläge und deine Einfühlsame Art. Du bist die Beste! von Herzen alles Liebe Babsi

  6. Verena von Horsten

    Das erste Mal hatte ich Kontakt mit Frau Reinhart vor gut neun Monaten, als mein Kater Mimi nicht mehr nach Hause kam.
    Wir konnten damals ermitteln, dass Mimi Zeit braucht, um sich an die Umgebung zu gewöhnen und dass viele Eindrücke ihn etwas überfordert haben.. Mittels einer Technik, welche wunderbar funktioniert hat, hat Mimi seinen Weg alleine wieder nach Hause gefunden.

    Im Moment bin ich in Kolumbien und habe meinen kleinen Mimi mitgenommen. Abermals ist Mimi verloren gegangen, weshalb ich Frau Reinhart nochmals kontaktierte – Von Kolumbien aus.
    Sie konnte mir mitteilen, dass das Reisen, die vielen neuen Eindrücke in diesem Land und vor allem unsere Beziehung, die nicht so innig war, dazu führten, dass er sich sehr unsicher und verloren fühlte.
    In unserem Gespräch konnte ich so gut nachvollziehen wie es Mimi geht und dass das Reisen, das nicht kastriert sein und die neue Umgebung ihn einfach überfordert haben. Ich hab verstanden, dass ich Mimi mehr Sicherheit geben muss und ihm das auch zeigen will. Dass die Umgebung sich zwar ändern kann, aber dass er in mir immer einen Fels in der Brandung hat. Dass er immer auf mich zählen kann und dass ich ihn ( nachdem ich mit Frau Reinhart darüber gesprochen habe und mit einem Tierarzt) ihn kastrieren werde, damit er mehr Ruhe findet und vor Gefahren geschützter ist.

    Mimi ist dann zwei Tage später von alleine Gottseidank nach Hause gekommen. Ich habe ihn zwischenzeitlich kastrieren lassen und unsere Beziehung hat sich ungemein zum Guten verändert. Viel inniger, liebevoller und er ist um einiges anschmiegsamer. Was wirklich zum Dahinschmelzen ist! Zudem ist es wichtig, dass ich Mimi in Zukunft langsam an neue Orte gewöhne und ihn nicht immer gleich mit allem überfordere.

    Die Arbeit mit Frau Reinhart hat mir gezeigt, dass wir mit Tieren kommunizieren können, dass unsere Gefühle von ihnen reflektiert werden und wir die Beziehung verbessern können, wenn wir wollen. Ich denke es ist sehr wichtig für Tierbesitzer, das zu wissen und von einer Tierkommunikatorin wie Frau Reinhart zu profitieren, um den Kleinen, die wir so lieben, ein besseres zu Hause zu geben.

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